So bekommst du draußen das beste Tracking mit der Meta Quest
Teil der Ersten Schritte. Schwebt oder wandert der Parcours, lies zuerst den FAQ-Eintrag zur Bodenhöhe.
RunLine verlässt sich auf das Tracking der Meta Quest, damit der Parcours in der echten Welt stabil bleibt. RunLine platziert den Parcours innerhalb des Koordinatensystems, das die Brille bereitstellt. Die Quest selbst ist dafür zuständig, laufend zu schätzen, wo sie sich in der physischen Umgebung befindet.
Dafür nutzt die Quest ihre Kameras und Bewegungssensoren: Sie erkennt visuelle Merkmale um dich herum und baut daraus eine räumliche Darstellung der Umgebung auf. Je zuverlässiger die Brille ihre Umgebung wiedererkennt, desto stabiler bleibt in der Regel die Position des Parcours.
Auf einem neuen Platz
Nutzt du RunLine zum ersten Mal auf einem Platz, hilft es, der Quest einen kurzen Moment zu geben, um sich mit der Umgebung vertraut zu machen, bevor du den Parcours endgültig ausrichtest.
Einen speziellen Scan-Modus brauchst du dafür nicht.
Nach dem Aufsetzen der Brille:
- Starte an einer gut wiedererkennbaren Stelle, ideal nahe einer Platzecke oder an einem anderen Bereich mit markanten, unbeweglichen Objekten in der Nähe.
- Schau dich einige Sekunden lang langsam um.
- Geh ein kurzes Stück oder eine kleine Runde über den Platz.
- Schau dich dabei ganz natürlich um, nicht nur auf den Boden.
- Kehr danach zu deinem Ausgangsbereich zurück und richte den RunLine-Parcours endgültig aus.
Eine kurze Orientierungsrunde reicht in der Regel. Du musst den kompletten Platz nicht systematisch abscannen.
Boundary und Passthrough
Das Tracking der Quest arbeitet unabhängig von der Boundary und der Passthrough-Ansicht.
Passthrough aktiviert keinen speziellen Kartierungsmodus, und beim Einrichten der Boundary herumzugehen bringt keinen besonderen Tracking-Vorteil, nur weil die Boundary-Einrichtung gerade offen ist.
Entscheidend ist, dass sich die Brille durch die Umgebung bewegt und genügend wiedererkennbare visuelle Merkmale beobachten kann.
Die erste Orientierungsrunde kannst du deshalb vor dem Start von RunLine machen oder während RunLine schon läuft.
Für die genaueste Platzierung des Parcours ist es aber meist am besten, die endgültige Ausrichtung in RunLine erst dann zu machen, wenn die Brille kurz Gelegenheit hatte, die Umgebung zu beobachten.
Gib der Quest gute visuelle Referenzen
Die Quest braucht visuelle Merkmale, die sie aus verschiedenen Positionen wiedererkennen kann.
Gute Referenzobjekte sind zum Beispiel:
- Zäune und Zaunecken
- Gebäude
- Bäume
- Tore
- Schilder
- Pfosten
- Container
- andere markante, unbewegliche Strukturen rund um den Platz
Große offene Rasenflächen können schwieriger sein, weil ein großer Teil der Umgebung sehr ähnlich aussieht.
Verlass dich zur Orientierung nach Möglichkeit nicht nur auf den Rasen oder den Horizont. Der Blick zu den Strukturen rund um den Platz liefert der Brille zusätzliche visuelle Information.
Auf sehr offenen Plätzen können auch markante, kontrastreiche Marker, die rund um den Platz aufgestellt werden, für zusätzliche visuelle Struktur sorgen.
Bevorzuge unbewegliche Objekte
Die nützlichsten visuellen Referenzen sind Objekte, die an derselben Stelle bleiben.
Gute Beispiele sind Gebäude, Zäune, Bäume, fest montierte Schilder oder dauerhafte Strukturen auf dem Platz.
Bewegliche Objekte sind weniger nützlich, zum Beispiel:
- Menschen
- Hunde
- Autos
- Geräte, die gerade bewegt werden
- Fahnen oder Banner, die sich im Wind stark bewegen
Auch Agility-Hindernisse werden im Laufe des Tages oft umgestellt. Wo immer möglich, sollte die Quest deshalb auch Strukturen außerhalb des Parcours sehen, die unverändert bleiben.
Setz die Brille an derselben Stelle wieder auf
Nimmst du die Quest im Laufe des Tages ab, setz sie möglichst an ungefähr derselben Stelle und mit ungefähr derselben Blickrichtung wieder auf.
Ideal ist eine Platzecke mit mehreren wiedererkennbaren Objekten in der Nähe.
Eine Stelle, von der aus die Brille gleichzeitig eine Zaunecke, ein Gebäude und einen Baum sieht, ist zum Beispiel meist deutlich besser als irgendwo mitten auf einer offenen Rasenfläche.
So fällt es der Quest leichter, die Umgebung wiederzuerkennen und ihre vorherige räumliche Orientierung wiederherzustellen.
Licht spielt eine Rolle
Das Licht im Freien kann die Tracking-Qualität erheblich beeinflussen.
Sehr helles Sonnenlicht kann es den Tracking-Kameras erschweren, visuelle Merkmale zuverlässig zu erkennen.
Leichter ist das Tracking meist bei Bedingungen wie:
- bedeckter Himmel
- leichter Schatten
- morgens oder am späten Nachmittag
- allgemein gleichmäßiges Licht
Schwieriger sind zum Beispiel:
- sehr helles, direktes Sonnenlicht
- starke Reflexionen
- extremer Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen
- tief stehende Sonne, die direkt in die Kameras der Brille scheint (Gegenlicht)
Die Tracking-Qualität kann sich auf demselben Platz deshalb je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen unterscheiden.
Beweg dich bei der ersten Orientierung natürlich
In den ersten Momenten auf einem neuen Platz sind normales Gehen und eher ruhige Kopfbewegungen am besten.
Du musst dich mit RunLine nicht die ganze Zeit langsam bewegen. Die erste Orientierung soll der Quest nur gute Ansichten der Umgebung aus mehreren Positionen und Richtungen verschaffen.
Wenn der Parcours plötzlich zu springen scheint
Springt der gesamte Parcours plötzlich, heißt das nicht unbedingt, dass RunLine die Parcours-Position verändert hat.
Die Quest kann vorübergehend das Vertrauen in ihre eigene Position verlieren oder ihre Einschätzung der Umgebung korrigieren.
Wenn das passiert:
- Verschieb den Parcours in RunLine nicht sofort und richte ihn nicht sofort neu aus.
- Geh nach Möglichkeit zurück in einen vertrauten Bereich des Platzes.
- Schau langsam auf die wiedererkennbare Umgebung.
- Gib der Quest ein paar Sekunden, um sich neu zu orientieren.
- Richte den RunLine-Parcours nur dann neu aus, wenn die Position danach immer noch falsch ist.
Wer einen vorübergehenden Tracking-Fehler der Brille sofort ausgleicht, indem er den Parcours von Hand verschiebt, riskiert einen unnötigen dauerhaften Versatz.
Empfohlene Routine
Für ein möglichst stabiles Tracking empfehlen wir diesen Ablauf:
- Starte an einer wiedererkennbaren Stelle des Platzes Wähl eine Ecke oder einen anderen Bereich mit markanten, unbeweglichen Objekten in der Nähe.
- Schau dich kurz um Gib der Quest ein paar Sekunden, um ihre Umgebung zu beobachten.
- Mach auf einem neuen Platz eine kurze Orientierungsrunde Geh eine kleine Runde und schau dabei ganz natürlich auf die Umgebung rund um den Platz.
- Kehr zu deinem Ausgangspunkt zurück Nutz idealerweise den ganzen Tag über dieselbe Stelle.
- Richte den RunLine-Parcours aus Mach die genaue Platzierung erst nach der ersten Orientierung.
- Nimmst du die Brille ab, geh vor dem Aufsetzen zurück an dieselbe Stelle Versuch, ungefähr dieselbe Position und Blickrichtung zu verwenden.
- Vermeide schwieriges Licht, wann immer es geht Sehr helles, direktes Sonnenlicht kann das Tracking beeinträchtigen.
Das wichtigste Prinzip ist einfach:
RunLine kann räumlich nur so stabil sein wie das Koordinatensystem, das die Meta Quest bereitstellt. Wenn du der Brille hilfst, die physische Umgebung zu erkennen, hilfst du RunLine damit direkt, den Parcours stabil zu halten.
Parcours schwebt oder liegt zu tief? Das ist meist die Bodenhöhe, nicht das Tracking: FAQ-Eintrag. Sonne und Pflege der Brille: Quest-Basics. Fragen? Schreib an mail@getrunline.app.