Kurz erklärt.
Alles Wichtige rund um RunLine. Deine Frage ist nicht dabei? Schreib an mail@getrunline.app.
01Erste Schritte
Was ist RunLine?
RunLine bringt deine Smarter-Agility-Designs auf den Platz. Deine Entwürfe werden in dein RunLine-Konto synchronisiert und lassen sich dort als Vorschau im Browser ansehen. Die RunLine-App für Meta Quest projiziert jeden Parcours aus deinem Konto maßstabsgetreu in deinen realen Trainingsraum: Geh ihn ab und bau ihn dann vor Ort auf.
Für wen ist RunLine?
Ich bin selbst Agility-Richter, und RunLine ist als Werkzeug entstanden, das ich für mich selbst wollte: den Lauf vor dem Wettkampftag prüfen und den Parcours exakt nach Plan aufbauen, ohne Messrad und ohne Schätzen. Genauso brauchbar ist das für alle, die mit Agility-Parcours auf Papier arbeiten. Trainer, die einen Parcours vorab studieren, Kursdesigner, die ihren Entwurf in echt sehen wollen, Vereine und Veranstalter beim Parcours-Aufbau. Sie alle nutzen RunLine auf die gleiche Art.
Ist RunLine schon verfügbar?
Ja, RunLine befindet sich aktuell in der offenen Beta. Wenn du eine Meta Quest 3 oder Quest 3S hast, kannst du dir direkt ein RunLine-Konto erstellen und erhältst sofort Zugang zu RunLine.
Wie starte ich mit RunLine?
In drei Schritten: App über den Meta-Beta-Link installieren, Brille per QR-Code koppeln, dann führt dich die App beim ersten Start durch die Grundlagen. Alles Schritt für Schritt auf der Seite Erste Schritte.
02Hardware & Setup
Welche Hardware brauche ich?
Ein Meta Quest 3 oder Quest 3S. RunLine braucht scharfes Farb-Passthrough und präzises Tracking auf freier Fläche, dafür sind diese Headsets gemacht. Quest 2 wird nicht unterstützt: Die Tracking-Sensorik reicht auf einem offenen Agility-Feld nicht aus. Quest Pro wird ebenfalls nicht unterstützt: Ihr fehlt der Passthrough-Kamera-Zugriff, den kommende RunLine-Funktionen benötigen.
Wie viel Platz brauche ich?
Für eine vollständige Vorschau brauchst du eine offene Fläche in Parcours-Größe. Für Planung und Review reichen auch kleinere Räume.
Funktioniert es draußen?
Ja, mit klaren Einschränkungen, die draußen für jedes Meta-Quest-Headset gelten. Die wichtigste: Schon wenige Sekunden direkte Sonneneinstrahlung auf die Linsen im Inneren des Headsets (die Gläser, durch die du schaust, nicht die äußeren Kamera-Linsen) können das Headset dauerhaft beschädigen. Diese Linsen bündeln Sonnenlicht wie ein Brennglas auf die Displays, und solche Schäden deckt die Garantie nicht ab. Lass die Augenseite also nie Richtung Sonne zeigen und transportiere das Headset abgedeckt. Außerdem ist die Quest nicht für hohe Außentemperaturen ausgelegt. Zum Tracking: Große, offene Flächen mit wenigen Referenzpunkten sind für die Quest sehr anspruchsvoll; in meinen bisherigen Outdoor-Tests war die Genauigkeit trotzdem gut. Und noch etwas: Meta Quest legt den Boden immer als ebene Fläche an. Hat der Platz ein Gefälle oder ist deutlich uneben, können einzelne Hindernisse leicht in der Luft hängen oder im Boden versinken.
Ich sehe meine Hände nicht, was tun?
Fast immer sind die Controller die Ursache: In der Hand oder in der Hosentasche halten sie die Brille im Controller-Modus. Leg beide Controller ruhig ab und warte ein paar Sekunden, dann erscheinen die Hände. Schneller geht es, wenn du die beiden Controller zweimal leicht mit den Seiten aneinander tippst. Mehr dazu auf unserer Quest-Basics-Seite.
Ich bin in einer neuen Halle. Muss ich etwas beachten?
Ja, aber nur eine Minute lang: In einer neuen Umgebung fragt die Quest nach einer neuen Begrenzung und scannt den Raum neu. Das ist normales Quest-Verhalten, kein Fehler. Mittig stehen, einmal komplett umschauen, auf gleichmäßiges Licht achten. Die passenden offiziellen Anleitungen findest du auf der Quest-Basics-Seite.
Der Parcours schwebt, liegt zu tief oder wandert beim Gehen
Das ist fast immer eine nicht korrekt gesetzte Bodenhöhe. Sitzt der Parcours zu hoch oder zu tief, entsteht beim Gehen eine Bewegungsparallaxe: Das Grid scheint zu driften, obwohl es fest verankert ist. Wenn der Parcours nicht exakt auf dem Boden sitzt, kannst du seine Höhe direkt in RunLine anpassen. Öffne das Handmenü und nutze den Höhenslider, um den gesamten Parcours nach oben oder unten zu verschieben, bis er korrekt auf dem realen Boden liegt. Alternativ kannst du die Bodenhöhe systemweit auf der Quest neu festlegen: Einstellungen, Umgebung einrichten, Begrenzung, Bodenhöhe festlegen. Details auf der Quest-Basics-Seite. Draußen auf dem Platz kommt das Tracking der Quest dazu: Wie du der Brille eine stabile Umgebung gibst, steht auf der Seite Outdoor-Tracking.
03Parcours & Smarter Agility
Brauche ich einen Smarter-Agility-Account?
Für den Sync aus Smarter Agility brauchst du ein SA-Pro-Konto. CRCD4-Dateien kannst du auch ohne SA-Konto über den Plan-Import übernehmen. Dein RunLine-Konto muss dafür eine bestätigte E-Mail-Adresse haben.
Kann ich Clean-Run-Course-Designer-Dateien importieren?
Für Bilder und CRCD-Dateien nutzt du dasselbe Uploadfeld. Der Dateityp wird automatisch erkannt. Für Bilder bleibt „Bild aus Zwischenablage einfügen“ auch am Handy erhalten. Am PC kannst du Dateien zusätzlich in das Feld ziehen; kopierte Dateien lassen sich einfügen, sofern der Browser sie bereitstellt. Der Clipboard-Button ist ausschließlich für Bilder.
Du kannst .agl-Dateien aus CRCD 4 (geprüft mit 4.34) (maximal 128 KiB) im Web hochladen, Hinweise und Titel prüfen und ausdrücklich übernehmen oder verwerfen. Es gibt kein Tages- oder Kurslimit, auch im Trial. Der erste gültige Dateiimport startet einen noch verfügbaren Trial. Danach den Kursbrowser auf der Quest aktualisieren; dafür ist die App-Version 1.2.4 oder neuer erforderlich.
Zum Schutz vor übermäßiger Rechenlast sind die Tunnelverläufe technisch begrenzt: maximal 20 m je Tunnel und 120 m insgesamt pro Datei, gemessen entlang ihrer Stützpunkte. Längere Verläufe werden vor der Ergebnisanlage abgelehnt und starten keinen Trial. Vereinfache dann die Verläufe in CRCD; nur die nominelle Längenangabe zu ändern reicht nicht.
Hoopers werden abgelehnt. Unbekannte Geräte, Textfelder oder Zusatzdaten werden ausgelassen und im Ergebnis als Hinweis genannt. Bei neuen Importen bleiben die CRCD-Gerätevarianten, Nummern, Texte und Laufkurven als Originalfelder erhalten. Die Vorschau verwendet diese Daten im unterstützten Agility-Zeichenprofil: Textfelder mit Schriftgröße, Fettdruck, Ausrichtung, Rahmen, Drehung und Farben, eigene Farben auch an Geräten, und ein durch Texte erweiterter Druckrahmen. Bürstenhürden sowie noch nicht belegte Formatierungen oder Farbwerte können weiterhin keine vollständige Vorschau erhalten; der konkrete Grund wird angezeigt. Auf Quest bleiben die bisherigen Ersatzmodelle und der aus Nummern gebildete Laufweg. Altimporte benötigen für Originaltreue einen Reimport.
In der Kursliste kannst du einen Parcours als .agl herunterladen. CRCD und SA stellen Geräte leicht unterschiedlich dar; der Download startet direkt. Unbekannte Inhalte blockieren den Export. Unterschiedliche Weitsprunglängen oder Elementzahlen im selben Kurs sind wegen gemeinsamer CRCD-Einstellungen nicht direkt exportierbar. Bei mehreren Nummernsätzen wählst du einen für den Export.
Mit einer SA-Verbindung per Passwort kannst du lokale Kurse nach Bestätigung in SA importieren. Bei CRCD bleibt das Original neben der verknüpften SA-Kopie erhalten. Beide werden unabhängig bearbeitet und gelöscht. Nach einem unklaren Übertragungsergebnis bleibt ein erneuter Import gesperrt; prüfe SA und kontaktiere gegebenenfalls den Support. Diese Aktionen und das Löschen lokaler Kurse bleiben auch ohne verfügbare Vorschau erreichbar.
Kann ich Parcours aus Smarter Agility importieren?
Ja. Der Import ist der zentrale Workflow. Plane deinen Parcours wie gewohnt in Smarter Agility und öffne ihn in RunLine. Aus dem 2D-Plan wird ein maßstabsgetreues 3D-Layout in deinem Raum.
Stimmen die Hindernismaße?
Hindernisse werden in den regelkonformen Maßen nach FCI dargestellt, und das Layout übernimmt die metrischen Abstände aus deinem Smarter-Agility-Plan.
04Datenschutz, Preise, Support
Was kostet RunLine?
Die genauen Preise legen wir während der offenen Beta fest; solange die Beta läuft, ist RunLine kostenlos. Geplant ist ein monatliches Abo, mit Rabatt, wenn du gleich ein ganzes Jahr abschließt.
Wie werden meine Daten behandelt?
Sensordaten des Headsets (Kameras, Raum-Scans, Hand-Tracking) bleiben auf dem Gerät. Deine Parcours-Dateien sind an dein Konto gebunden. Details in der Datenschutzerklärung.
Wie bekomme ich Support?
Per E-Mail an mail@getrunline.app. Beta-Tester haben zusätzlich einen direkten Kanal für schnelle Antworten.